Unbekannter schlägt 38-Jährigem in Spandau mit Faust ins Gesicht
Genauigkeit Stadtteil: Nur der Stadtteil ist bekannt; der Kreis liegt um seine Mitte.
Auf großer Karte ansehenAm Montagnachmittag bemerkten Polizeikräfte gegen 15:50 Uhr am Münsinger Park in Spandau einen 38-Jährigen mit blutendem Gesicht.
Der Mann gab an, er habe mit einem Bekannten auf einer Bank Alkohol getrunken, als ein Unbekannter plötzlich auf ihn zukam und ihm unvermittelt mit der Faust ins Gesicht schlug; der Angreifer flüchtete danach. Bei der Erstversorgung stellten die Beamten fest, dass die linke Wange des Mannes offenbar durchbohrt war. Ein Rettungswagen brachte ihn zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen zu dem flüchtigen Tatverdächtigen dauern an.
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Am Mittwochvormittag bemerkte ein 22-Jähriger in Staaken an seinem in der Obstallee abgestellten Auto mehrere Einschusslöcher.
Verletzt wurde niemand. Die Polizei stellte das Fahrzeug zur Spurensicherung sicher, die weiteren Ermittlungen führt die BAO Ferrum.
Am Abend des 27.10.2026 fuhren in Spandau drei Fahrzeuge – ein BMW, ein Audi und ein Mercedes – mit hoher Geschwindigkeit den Altstädter Ring in Richtung Falkenseer Platz.
Auf Höhe des Falkenseer Platzes sollen der Mercedes- und der Audi-Fahrer den BMW in ein Gebüsch gedrängt haben; dann stiegen mehrere Insassen aus und eine Person schoss mehrfach auf den BMW. Auf den 29-jährigen Fahrer wurde eingeschlagen und eingetreten. Polizeikräfte nahmen vier Tatverdächtige im Alter von 21 bis 31 Jahren fest; Fahrzeuge und Beweismittel wurden sichergestellt. Der Verletzte wurde im Krankenhaus behandelt; die BAO Ferrum ermittelt.
In der Nacht zu Sonntag gegen 2:30 Uhr fielen Polizisten in Falkenhagener Feld zwei dunkel gekleidete Personen auf einem Yamaha-Motorroller auf der Falkenseer Chaussee auf.
Als die Beamten das Fahrzeug stoppen wollten, flüchtete der Fahrer, überfuhr rote Ampeln, eine Grünfläche und fuhr überwiegend auf dem Gehweg. Auf der Pionierstraße in Höhe Bramwaldweg kam es zum Zusammenstoß mit einem Polizeifahrzeug, beide stürzten ins Gebüsch und flüchteten zunächst zu Fuß. Die Polizei nahm die beiden 17 und 20 Jahre alten Männer fest; sie beschuldigten sich gegenseitig, gefahren zu sein, der Jüngere soll zudem einen Polizisten beleidigt haben.
Der Roller war als gestohlen gemeldet und wurde der Besitzerin zurückgegeben. Beide erlitten leichte Verletzungen, lehnten ärztliche Behandlung ab und kamen nach den Maßnahmen wieder frei; der 17-Jährige wurde seinem Vater übergeben.
In der Nacht wollten Einsatzkräfte auf dem Gelände einer Tankstelle an der Ruhlebener Straße einen Kia kontrollieren, doch der Fahrer flüchtete mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Charlottenburger Chaussee.
Nachdem er angehalten hatte, liefen die drei Insassen zu Fuß weiter; der mutmaßliche Fahrer (20) wurde festgenommen. Er gab an, eine Schusswaffe bei sich zu haben, die Polizei fand eine griffbereite scharfe Schusswaffe mit Munition im Hosenbund und beschlagnahmte sie. Der 20-Jährige räumte ein, vor der Fahrt Alkohol und Betäubungsmittel konsumiert zu haben; eine Blutentnahme wurde angeordnet.
Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurden Betäubungsmittel und Werbematerial für sogenannte Kokstaxis gefunden. Der Kia und gefälschte Kennzeichen wurden sichergestellt. Ermittelt wird unter anderem wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens, Urkundenfälschung, Verstößen gegen das Waffengesetz und Trunkenheit im Verkehr.
In der Nacht zum 20.10.2026 alarmierte ein Zeuge kurz vor 1:30 Uhr die Polizei, weil mehrere Personen in der Parkviertelallee in Kladow Fahrräder von verschiedenen Grundstücken in einen Mercedes-Benz-Transporter luden.
Der Transporter wurde auf dem Kladower Damm entdeckt; der Fahrer ignorierte Anhaltesignale und setzte seine Flucht fort, wobei er über einen Gehweg fuhr und die Polizeiwagen nur knapp verfehlte. Am Ortseingang Gatow hielt das Fahrzeug an, fünf Personen sprangen heraus und flohen in unterschiedliche Richtungen. Bei der anschließenden Absuche, an der auch ein Polizeihubschrauber beteiligt war, fanden Einsatzkräfte die offen stehende Eingangstür eines Einfamilienhauses am Krielower Weg; sie betraten das Haus, um nach möglichen Verstecken zu suchen.
Eine unbeteiligte Bewohnerin verlor dabei kurzzeitig das Bewusstsein und wurde nach Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht. Die flüchtigen Personen entkamen unerkannt, im zurückgelassenen Transporter wurden sieben hochwertige Fahrräder und zwei durchtrennte Fahrradschlösser sichergestellt. Die Ermittlungen wegen Diebstahls und Gefährdung des Straßenverkehrs dauern an.