Betrug mit Neobroker: Fünf Opfer verlieren insgesamt 50.000 Euro
Dienstag, 20. Januar 2026 · 10:00 Uhr
Betrug · Ingolstadt · Standortgenauigkeit: Stadt
Im Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord wurden zuletzt mehrere Betrugsfälle über Neobroker gemeldet, bei denen insgesamt rund 50.000 Euro Schaden entstanden. Die Täter kontaktierten Kunden von Trade Republic per Anruf, E-Mail oder SMS und gaben sich als offizielle Absender aus, um Zugang zu deren Konten oder Kryptowährungen zu erlangen. Ein 77-Jähriger aus Oberdolling überwies nach einer solchen SMS einen vierstelligen Betrag. Ein 71-Jähriger aus Ingolstadt wurde angewiesen, sein Guthaben in die Blockchain Solana zu übertragen; er verlor einen niedrigen fünfstelligen Betrag. Auch ein 62-Jähriger aus Vaterstetten und eine 42-jährige Frau aus Ingolstadt erlitten jeweils niedrige fünfstellige Verluste. Eine 40-jährige Frau aus Schrobenhausen wurde telefonisch dazu gebracht, einen dreistelligen Betrag auf eine angebliche Krypto-Wallet zu überweisen. In allen Fällen wurden die Gelder weitertransferiert oder der Zugriff eingefroren, sodass die Opfer ihr Geld nicht zurückerhielten. Die Kriminalpolizei Ingolstadt ermittelt und warnt vor der Masche.
Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Nord — Originalmeldung ansehen
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