Bundesweiter Geldfälscherring zerschlagen – Festnahmen in Ingolstadt und Wuppertal
Montag, 20. Oktober 2025 · 10:00 Uhr
Betrug · Ingolstadt · Standortgenauigkeit: Stadt
Im Oktober und November 2024 tauchten in der Region Ingolstadt mehrfach gefälschte 50-Euro-Scheine auf, die qualitativ hochwertig waren. Die Kriminalpolizei Ingolstadt kam vier Männern im Alter von 22, 27, 27 und 28 Jahren auf die Spur, die über Telegram Falschgeld bestellten und in Ingolstadt, Augsburg, München und Regensburg in Umlauf brachten; über 30 Fälle wurden nachgewiesen. Drei von ihnen wurden im September 2025 vom Landgericht Ingolstadt rechtskräftig verurteilt. Weitere Ermittlungen führten zu einem 32-jährigen Mann aus Wuppertal, der als Hersteller und Lieferant galt und von seiner 40-jährigen Lebensgefährtin unterstützt wurde. Am frühen Morgen des 20. Oktober 2025 wurden beide auf dem Weg zur Arbeit festgenommen; im Auto fanden die Beamten 333 falsche 50-Euro-Scheine, 165 davon noch ungeschnitten. In der Wohnung des Hauptverdächtigen entdeckten sie eine professionelle Druckerwerkstatt mit 13 Druckern, die zum Zeitpunkt des Zugriffs noch liefen und Falschgeldbögen ausdruckten. Die beiden sitzen in Untersuchungshaft.
Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Nord — Originalmeldung ansehen
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