Sabotage an Hochspannungsleitung bei Kraftwerk Weisweiler entdeckt

Montag, 7. September 2026 · 16:50 Uhr

Sonstige · Weisweiler · Standortgenauigkeit: Stadt

Am Montagnachmittag (7. September) entdeckte die Polizei mehrere Abschussvorrichtungen an Hochspannungsleitungen nahe dem Kraftwerk Weisweiler. Im Bereich einer Vorrichtung fand sich ein weiteres Bekennerschreiben, dessen Inhalt aus taktischen Gründen nicht veröffentlicht wird. Die Polizei sucht im Umfeld nach Spuren und dem mutmaßlichen Täter; Bereitschaftspolizei und Entschärfer des LKA sind im Einsatz, die Bundespolizei unterstützt mit einer Drohne mit Wärmebildkamera. Am Montagabend gegen 21 Uhr waren Blitze und Knallgeräusche zu vernehmen, Schäden wurden bislang nicht festgestellt. Wegen Dunkelheit wurde die Absuche unterbrochen und am Morgen fortgesetzt. Die Anschlussstelle Weisweiler an der A 4 bleibt gesperrt, die Autobahn selbst ist frei. Zeugen werden gebeten, sich unter 110 zu melden.

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Dienstag, 8. September 2026
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Die Polizei Köln hat am Dienstagvormittag den gesuchten 48-jährigen mutmaßlichen Täter im Umfeld des Kraftwerks Weisweiler gestellt. Bei seiner Festnahme trug er weitere Sprengmittel bei sich und leistete keinen Widerstand. In der Nähe entdeckten Polizisten ein mit Sprengladungen versehenes Zelt im Unterholz. Ein Entschärfer des Landeskriminalamtes NRW prüft die Gegenstände. Gegen den Mann besteht ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Cottbus. Die Beamten sichern Spuren und prüfen, ob weitere Abschussvorrichtungen aufgestellt wurden. Zeugen können sich melden.
Montag, 7. September 2026
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An der Hochspannungsleitung nahe dem Kraftwerk Weisweiler wurden am Montagnachmittag mehrere Abschussvorrichtungen entdeckt. Zuvor hatte die Polizei Hinweise auf eine verdächtige Person in der Umgebung erhalten. Sie sperrte das Gebiet weiträumig ab und suchte nach der Person; die A4 war zwischen Eschweiler-Ost und Langerwehe zeitweise in beide Richtungen gesperrt, am frühen Abend aber wieder freigegeben. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise, insbesondere zu Fahrradfahrern im Umfeld. Zeugen können sich über das Hinweisportal melden.