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82.116 veröffentlichte Vorfälle · 366 Städte · täglich aktualisiert
Polizeiticker Leipzig
Auch bekannt als Polizeibericht Leipzig oder Polizeireport Leipzig — hier alle öffentlichen Meldungen der Polizei aus Leipzig auf einer Karte, täglich aktualisiert.
90 veröffentlichte Vorfälle in den vergangenen 12 Monaten · Kategorie: Sonstige
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65.602registrierte Straftaten 2025-4.9 %gegenüber 202410.722Fälle je 100.000 Einwohner52,8 %Aufklärungsquote 20252021–2025
621 öffentliche Polizeimeldungen zu Straftaten haben wir für Leipzig im Jahr 2025 erfasst — das entspricht rund 0,9 % der registrierten Straftaten. Die Meldungsdichte zeigt die Pressearbeit der Polizei, nicht die Lage: Was öffentlich wird, entscheidet die Pressestelle.
Deliktgruppe
2025
Vorjahr
Gewaltkriminalität
2.461
2.687
Gefährliche und schwere Körperverletzung
1.804
2.007
Diebstahl insgesamt
27.891
30.370
Wohnungseinbruch
636
525
Fahrraddiebstahl
5.496
6.850
Raub
534
563
Rauschgiftdelikte
1.663
1.968
Sachbeschädigung
7.806
8.056
Quelle: Bundeskriminalamt, Polizeiliche Kriminalstatistik (Kreistabellen). Amtliche Fallzahlen aller polizeilich registrierten Straftaten — nicht verknüpft mit den auf dieser Seite gezeigten Polizeimeldungen, die nur eine kleine, von der Polizei veröffentlichte Auswahl abbilden. Die PKS zählt nach Tatortprinzip und erfasst nur angezeigte bzw. polizeilich bekannt gewordene Taten.
Was zeigt diese Karte? ⓘ
TICKERKARTE wertet öffentlich zugängliche Polizeimeldungen aus. Die Darstellung bildet weder sämtliche Straftaten noch sämtliche Polizeieinsätze ab. Die Punktdarstellung zeigt die Dichte veröffentlichter Meldungen — keine „Gefahr". TICKERKARTE ist ein unabhängiges Projekt und steht in keiner Verbindung zur Polizei oder einer Behörde. Orte werden bewusst nur so genau angezeigt, wie es der Schutz Betroffener erlaubt; die Detailseite weist die Genauigkeit jeweils aus. Meldungen, die nur den Ort nennen, stehen als Punkt am Ortsmittelpunkt (Genauigkeit „Stadt“); die Heatmap lässt sie in der Stadtansicht weg, sonst zeigte sie dort eine Häufung, die es nicht gibt.
Von den 90 Meldungen dieser Auswahl sind 85 auf der Karte verortet. Die übrigen 5 nennen keinen Ort, der genau genug für einen Kartenpunkt wäre — sie stehen nur in der Liste unter der Karte, mit Quellenlink.
Die zuschaltbare Ebene „Amtliche Unfallstatistik" ist davon getrennt: Sie zeigt alle polizeilich erfassten Straßenverkehrsunfälle mit Personenschaden aus dem Unfallatlas der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder (Datenlizenz Deutschland — Namensnennung 2.0). Diese amtliche Statistik ist vollständig, erscheint aber mit gut einjährigem Verzug und enthält aus Datenschutzgründen kein exaktes Datum. Beide Darstellungen sind nicht miteinander verrechenbar.
In der vergangenen Nacht beobachtete ein Zeuge mehrere Personen, die ein Graffiti auf das Dach eines Supermarktes sprühten, und rief die Polizei. Beamte des Reviers Leipzig-Nord stellten noch vor Ort zwei Tatverdächtige im Alter von 19 und 16 Jahren; ein weiterer 18-Jähriger wurde auf dem Dach mit Sprayutensilien angetroffen. Zwei andere Verdächtige entkamen über die Georg-Schumann-Straße in Richtung Kernstraße. Das silberne Graffiti misst etwa 1,6 mal 8,2 Meter. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest, die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.
Ein junger Mann wurde am Montagmittag während der Fahrt mit einem ICE von Leipzig nach Erfurt dabei beobachtet, wie er die Innenseite einer Zugtür beschmierte. Bei der Ankunft in Erfurt nahm eine Streife den Mann in Empfang. Gegen ihn wurde Anzeige erstattet.
In der vergangenen Nacht sprengten Unbekannte einen bargeldlosen Fahrkartenautomaten an der S-Bahnhaltestelle Grünauer Allee in Leipzig-Grünau-Ost. Polizisten hörten einen lauten Knall und sahen Rauch, konnten aber keine Tatverdächtigen mehr fassen. Der Automat wurde durch ein pyrotechnisches Erzeugnis stark beschädigt, der Sachschaden beträgt rund 25.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion.
Am Sonntag gegen 5:50 Uhr wurde die Polizei wegen eines lauten Knalls am Straßenbahnhaltepunkt Raschwitzer Straße in Leipzig-Lößnig alarmiert. Drei Männer sollen dort einen Fahrkartenautomaten gesprengt haben, wodurch rund 80.000 Euro Schaden entstanden. Ein 34-Jähriger wurde gestellt, nachdem er versucht hatte, mit einem im Juni gestohlenen Motorroller zu flüchten; ein Drogenvortest wies Amphetamine nach. Zwei weitere Tatverdächtige (35, 45) wurden ebenfalls vorläufig festgenommen, später aber wieder entlassen, da kein dringender Tatverdacht bestand. Gegen den 34-Jährigen erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion; er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die Ermittlungen dauern an.
In der Nacht auf Donnerstag haben Unbekannte in Leipzig-Probstheida einen Fahrkartenautomaten der Leipziger Verkehrsbetriebe gesprengt. Gegen 02:25 Uhr löste ein unbekannter pyrotechnischer Gegenstand eine Detonation aus, die den Automaten erheblich beschädigte. Der Sachschaden wird auf rund 80.000 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.
In der Nacht zu Mittwoch wurde ein Fahrkartenautomat an der Miltitzer Allee in Leipzig-Grünau-Nord gesprengt. Unbekannte lösten gegen 2:00 Uhr eine Detonation mit einem pyrotechnischen Gegenstand aus, wodurch der Automat erheblich beschädigt wurde. Der Schaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt. Die Bahnstrecke in stadteinwärtige Richtung musste zeitweise gesperrt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion.
In der Nacht zum Montag sprengten zwei unbekannte Täter gegen 00:30 Uhr einen Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn in der Karl-Heine-Straße in Plagwitz. Sie verwendeten einen bislang unbekannten pyrotechnischen Gegenstand, wodurch der Automat erheblich beschädigt wurde. Entwendet wurde nichts, der Schaden beträgt rund 25.000 Euro. Die Polizei sicherte Spuren und ermittelt wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. Der Bahnverkehr war nicht beeinträchtigt.
Am Montagabend sprengten Unbekannte einen Fahrkartenautomaten in der Lützowstraße mit einem bislang unbekannten pyrotechnischen Erzeugnis. Der Automat wurde komplett zerstört, der Schaden beträgt circa 50.000 Euro. Ein Entschärfer der Bundespolizei unterstützte vor Ort; der S-Bahnverkehr war kurzzeitig unterbrochen. Die Ermittlungen wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion wurden aufgenommen.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch brachten unbekannte Täter in Altlindenau mehrere politische Graffiti an zwei Hausfassaden an und bewarfen mehrere Hauswände mit roter Farbe. Auch die Fassade eines Parteibüros wurde beschmiert. Der Sachschaden ist noch nicht bezifferbar. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung.
Ein Zeuge beobachtete in der Nacht zum Montag zwei Männer, die in der Dresdner Straße eine Mauer mit Graffiti besprühten, und rief die Polizei. Die Beamten trafen die beiden 28 und 30 Jahre alten Männer in Tatortnähe an und stellten Spraydosen sicher. Der Sachschaden ist noch unbekannt, es wird wegen Sachbeschädigung ermittelt.
Nach Hinweisen aus der Bevölkerung lösten Polizei und Ordnungsamt eine nicht angemeldete Veranstaltung mit rund 350 Menschen in einem Waldgebiet am nördlichen Zwenkauer See auf. Der Veranstalter wurde ausfindig gemacht und mit der Reinigung und Beräumung des Waldstücks beauftragt. Eine weitere, kleinere illegale Party in der Nähe wurde ebenfalls beendet. Der Stadtordnungsdienst leitete Anzeigen wegen verschiedener Ordnungswidrigkeiten, unter anderem Verstößen gegen die Gewerbeordnung, ein.
Ein Mann (38) erschien am 8. August bei der Bundespolizei im Leipziger Hauptbahnhof, um zu klären, ob gegen ihn ein Haftbefehl besteht. Die Beamten stellten den Haftbefehl fest und nahmen ihn daraufhin fest.
In der Nacht zum Freitag explodierte ein pyrotechnischer Gegenstand in einem Fahrkartenautomaten am S-Bahn-Haltepunkt MDR. Ein zweiter Gegenstand in einem weiteren Automaten detonierte nicht und musste durch Fachkräfte der Bundespolizei entschärft werden. Da die Automaten nur Kartenzahlung akzeptieren, erbeuteten die Täter kein Bargeld. Der Sachschaden beträgt über 25.000 Euro. Die Bahnstrecke war bis 6 Uhr gesperrt; das Fachkommissariat sicherte Spuren und ermittelt wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.
In der Nacht von Samstag zu Sonntag rückte die Polizei wegen Lärmbeschwerden zu einer Party in der Brunnenstraße in Liebertwolkwitz aus. Gegen 23:25 Uhr erteilten die Beamten den Feiernden zunächst einen Platzverweis; als sie wegen erneuter Ruhestörung zurückkehrten, warf ein 26-jähriger Mieter einen Blumentopf auf einen Streifenwagen und beschädigte ihn. Verletzt wurde niemand. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen, ein Alkoholtest ergab fast 2 Promille. In der Wohnung trafen die Beamten außerdem einen 41-Jährigen an, gegen den ein Haftbefehl vorlag, und brachten ihn in eine Justizvollzugsanstalt. Die Polizei ermittelt wegen unzulässigen Lärms und Sachbeschädigung.
In der Nacht zum Sonntag sprengten Unbekannte am S-Bahnhof Olbrichtstraße in Möckern einen Fahrkartenautomaten mit einem pyrotechnischen Gegenstand. Die Explosion kurz nach 2 Uhr verursachte erheblichen Schaden von rund 25.000 Euro. Geld erbeuteten die Täter nicht, weil die Geldkassette unversehrt blieb. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion.
Gegen 1 Uhr in der Nacht zu Donnerstag fielen einem Bahnmitarbeiter am Leipziger Hauptbahnhof mehrere Graffiti-Sprayer auf. Die hinzugerufene Bundespolizei löste einen Einsatz mit Hubschrauber aus.
Mit roter und silberner Sprühfarbe haben Unbekannte ein CDU-Parteibüro in der Georg-Schumann-Straße in Leipzig-Möckern beschmiert. Sie brachten Schriftzüge und Zeichnungen in einer Größe von etwa 2 x 2 Metern und 40 x 40 Zentimetern an. Die Schadenshöhe ist noch unbekannt. Das Polizeirevier Leipzig-Nord ermittelt wegen Sachbeschädigung.
Am Samstagabend wurde ein 38-Jähriger leblos aus dem Kulkwitzer See geborgen, nachdem er dort mit Bekannten baden war. Zeugen entdeckten ihn regungslos im Wasser treibend. Reanimationsversuche blieben erfolglos. Rettungskräfte, Feuerwehr, Kriminalpolizei und Rechtsmedizin waren im Einsatz, auch ein Hubschrauber. Ein Straftatsverdacht wird bislang ausgeschlossen, die Ermittler gehen von einem Badeunfall oder gesundheitlichem Problem aus. Die genaue Todesursache muss die Rechtsmedizin klären.
In der Nacht zum Freitag kam es in Leipzig zu mehreren Explosionen. Auf der Eutritzscher Straße entzündete ein 18-Jähriger kurz vor Mitternacht einen bislang unbekannten pyrotechnischen Gegenstand und erlitt schwere Verletzungen; er musste in ein Krankenhaus. Gegen 3:15 Uhr wurde die Polizei zu einer Explosion in der Georg-Schwarz-Straße gerufen, bei der der Eingangsbereich eines Restaurants stark beschädigt wurde. Wenig später, gegen 3:40 Uhr, detonierte es in der Universitätsstraße und beschädigte die Front einer Bar. Die Ursachen der beiden späteren Explosionen sind unbekannt. Die Polizei sperrte die Bereiche um Georg-Schwarz-Straße und Universitätsstraße weiträumig ab und ermittelt in allen Fällen wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion; Hinweise auf Zusammenhänge liegen aktuell nicht vor.
Am späten Mittwochabend beschädigte ein Unbekannter in der Hannoverschen Straße mindestens sieben geparkte Fahrzeuge. Nach Polizeiangaben wurden Reifen zerstochen und teils Außenspiegel beschädigt. Die Polizei bittet Zeugen sowie weitere Geschädigte, sich beim Polizeirevier Leipzig-Nord zu melden.
Am Samstagvormittag führte die Polizei mit Unterstützung der IZD einen Einsatz am Lokschuppen durch, um die Zugangstüren zu verschweißen und das Gebäude gegen unbefugtes Betreten zu sichern. Zuvor durchsuchten Einsatzkräfte das Objekt und trafen einen 45-jährigen Mann an, der eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs erhielt. Der Einsatz endete gegen 11 Uhr ohne weitere Vorkommnisse.
In der Nacht zum Donnerstag beobachtete ein Zeuge zwei Personen, die drei Graffiti (60 cm × 140 cm, 60 cm × 100 cm und 50 cm × 120 cm) an eine Mauer sprühten, und anschließend mit einem E-Scooter flüchteten. Polizisten des Reviers Leipzig-Südost stoppten die beiden jungen Männer (beide 18) in der Nähe. Bei ihnen fanden sie Spraydosen, deren Farben zu den Graffiti passten. Nach den Maßnahmen wurden die Männer entlassen; die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.
Am Dienstagabend besprühten zwei 16-Jährige am Haltepunkt Bennewitz die Lärmschutzwand entlang der Bahngleise mit Farbe. Durch Zeugenhinweise konnte die Bundespolizei die beiden mit Unterstützung aus der Luft schnell fassen.
Am Freitagnachmittag beschädigten Unbekannte in mehreren Leipziger Stadtteilen Straßenbahnen der LVB mit Graffiti. In Altlindenau wurden sechs Bahnen auf einer Fläche von zirka 300 Quadratmetern beschmiert. In Gohlis-Süd entstand ein etwa zehn bis zwölf Meter langes und zwei Meter hohes Graffito, und an der Endhaltestelle Miltitz wurden Front und Seite einer Bahn besprüht. Die Höhe des Sachschadens ist noch offen, die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.
In der vergangenen Nacht wurde die Polizei über mehrere Graffitis an der Hauswand eines Baumarktes im Leipziger Westen informiert. Bei einer Tatortbereichsfahndung stellten Beamte einen 16-jährigen Tatverdächtigen, der für die Schmierereien infrage kommt. Bei der Personenkontrolle entdeckten die Polizisten, dass das von ihm genutzte Fahrrad als gestohlen gemeldet und zur Fahndung ausgeschrieben war. Da der Eigentümer nicht erreichbar war, brachten sie das Fahrrad ins Revier Leipzig-Südwest und stellten es sicher. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.
In der Nacht zu Montag sprengten Unbekannte einen LVB-Fahrkartenautomaten an der Haltestelle Messegelände. Eine Detonation durch einen pyrotechnischen Gegenstand zerstörte den Automaten vollständig; Trümmer wurden auf das angrenzende Gleis geschleudert und beeinträchtigten den Straßenbahnverkehr. Der Schaden wird auf rund 80.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren und ermittelt wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion.
Am Dienstagmittag war ein 48-Jähriger mit seinem Hund im südlichen Leipziger Auenwald unterwegs, als ein Baum – vermutlich vom Wind entwurzelt – umstürzte und ihn traf. Rettungskräfte brachten den Verletzten ins Krankenhaus. Der Hund blieb unverletzt und wurde einem Angehörigen übergeben. Die Stadt Leipzig kümmert sich um die Entfernung des Baumes.
In Mockau-Süd kletterten zwei 13-jährige Jungen auf das Dach einer Straßenbahn der Linie 9 und fuhren mit. Fahrgäste bemerkten die Kinder und alarmierten Polizei und LVB. Die Bahn wurde gestoppt, die Strecke gesperrt und der Strom abgeschaltet. Die unverletzten Kinder holten Einsatzkräfte mit einem Leiterwagen vom Dach; die übrigen Fahrgäste mussten zu Fuß weiter. Nach der polizeilichen Aufnahme wurden die Jungen ihren Eltern übergeben. Die Polizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Hausfriedensbruch und Nötigung im Straßenverkehr.
Nach Zeugenhinweisen, dass zwei Männer Graffiti an die Hausfassade eines Bürogebäudes anbringen, konnten Beamte des Reviers Leipzig-Zentrum diese unweit des Tatortes stellen.
In der Nacht auf Freitag sprengten Unbekannte einen Fahrkartenautomaten am S-Bahnhof Mockauer Straße. Gegen 4 Uhr kam es zu einer Detonation, die durch einen unbekannten pyrotechnischen Gegenstand ausgelöst wurde. Dadurch wurde der Fahrkartenautomat vollständig zerstört.
Auf dem Waldspielplatz in Connewitz fanden gestern spielende Kinder einen verdächtigen rostigen Gegenstand. Die Kinder buddelten bei Spielen den verrosteten, metallischen Gegenstand aus der Erde.
Nachdem an mehreren Stellen im Leipziger Stadtteil Eutritzsch Graffiti gesprüht wurden, konnten durch eingesetzte Kräfte drei Tatverdächtige (19, 19 und 21, alle deutsch) gestellt werden. Zeugen beobachteten die drei und informierten die Polizei.
In der Nacht auf Donnerstag sprengten Unbekannte einen Fahrkartenautomaten am S-Bahnhof Stötteritz. Gegen 2:30 Uhr kam es zu einer Detonation, die durch durch einen unbekannten pyrotechnischen Gegenstand ausgelöst wurde. Dadurch wurde der Fahrkartenautomat vollständig zerstört.
In der Nacht auf Freitag sprengten Unbekannte einen Fahrkartenautomaten in der Grünauer Allee. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 30.000 Euro. Kurz nach 2 Uhr kam es zu einer Detonation, die durch durch einen unbekannten pyrotechnischen Gegenstand ausgelöst wurde.
Mittwochnachmittag wurde im Zentrum-Nord eine mutmaßliche Kriegsmunition aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Bei Bauarbeiten in der Nordstraße legte ein Baggerfahrer einen granatenähnlichen Gegenstand frei.
In der vergangenen Nacht endete ein Polizeieinsatz wegen Ruhestörung mit einer Anzeige wegen Volksverhetzung. Ein Zeuge hatte gemeldet, dass in einer Kleingartenanlage im Leipziger Nordosten, in einer Parzelle fremdenfeindliche Musik abgespielt wird.
In der Nacht von gestern auf heute kam es zu einer Explosion im Leipziger Stadtteil Anger-Crottendorf, wobei eine mobile Toilette vollständig zerstört wurde. Unbekannte sprengten nach bisherigen Erkenntnissen eine Toilettenkabine mit pyrotechnischen Erzeugnissen.
In der vergangenen Nacht stellte eine Streifenwagenbesatzung vom Polizeirevier Leipzig-Südwest einen 15-jährigen Pkw-Fahrer fest, mit einem gleichaltrigen Jugendlichen auf dem Beifahrersitz.
Am Samstag um die Mittagszeit konnten Beamte der Bundespolizei zwei Männer stellen, die mutmaßlich mehrfach eine verfassungsfeindliche Geste an der Westseite des Leipziger Hauptbahnhofs zeigten.
Durch zwei unbekannte Täter wurde in der vergangenen Nacht die Fassade des Felsenkellers mit politischen Graffiti beschädigt. Hintergrund ist eine Lesung im Rahmen der Buchmesse.
Nach dem Fund eines toten Säuglings am Abend des 27. Februar 2026 im Klinikum St. Georg in Leipzig bitten Staatsanwaltschaft und Polizei die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung. Der tote Säugling war zuvor in der Babyklappe des Krankenhauses abgelegt worden; das Kommissariat 11 der Kriminalpolizeiinspektion Leipzig nahm gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft sofort die Ermittlungen auf. Die angeordnete Obduktion ergab nach dem vorläufigen rechtsmedizinischen Gutachten, dass es sich bei dem Kind um einen Jungen handelt; wie und wann er zu Tode kam, ist Gegenstand der noch laufenden Ermittlungen, weitere Zusatzuntersuchungen dauern an. Die Polizei sucht dringend Zeugen, die Wahrnehmungen im Zusammenhang mit dem Geschehen gemacht haben.
Samstagmorgen konnten Beamte des Polizeirevieres Leipzig-Zentrum dank eines Zeugenhinweises einen Graffittitäter stellen. Der 38- Jährige (deutsch) brachte mehrere Schriftzüge an einen Aufzugsschacht an. Ebenso besprühte er eine naheliegende Hausfassade.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ein Fahrtkartenautomat an der S-Bahn Haltestelle Völkerschlachtdenkmal gesprengt. Unbekannte Täter führten einen derzeit unbekannten pyrotechnischen Gegenstand in den Fahrkartenautomaten ein und brachten diesen zur Umsetzung.
Am Samstagmittag gab sich ein Mann als Polizeibeamter aus und bedrohte einen Autofahrer vor der Einfahrt zum Wertstoffhof in der Lößniger Straße, wo es zuvor zu einer Verkehrsstreitigkeit gekommen war. Der unbekannte Fahrer eines Mercedes-Benz E-Klasse Kombi stieg aus und trat an den im Auto sitzenden Fahrer (33) eines VW ID.4 heran; er gab sich als ziviler Polizist aus, ohne einen Dienstausweis zu zeigen, und forderte ihn auf, an den Straßenrand zu fahren. Als der 33-Jährige dem nicht nachkam, bedrohte ihn der Mercedes-Fahrer verbal und körperlich, kündigte an, Verstärkung zu holen, und entfernte sich mit seinem Fahrzeug. Die tatsächlich eintreffenden Polizisten des Reviers Leipzig-Zentrum nahmen die Ermittlungen wegen Amtsanmaßung und Beleidigung auf und suchen Zeugen.
In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden in Leipzig zwei Fahrkartenautomaten durch Pyrotechnik gesprengt, wodurch es zu erheblichem Sachschaden kam. Kurz nach Mitternacht wurde der Automat am S-Bahn Haltepunkt MDR durch Pyrotechnik zerstört.
In der Nacht auf Montag sprengten Unbekannte einen Fahrkartenautomaten am S-Bahnhof Allee-Center und verursachten dadurch einen Schaden in Höhe von circa 25.000 Euro. Kurz nach 2:00 Uhr kam es zu einer Detonation, ausgelöst durch einen pyrotechnischen Gegenstand.
Am Sonntagnachmittag hörten zwei Personen verbotene Lieder und zeigten mehrfach den Hitlergruß. Die zwei Tatverdächtigen (51, männlich und 42, weiblich , beide deutsch) hörten an der Westseite des Hauptbahnhofes Leipzig verbotene rechtsradikale Lieder.
Unbekannte Täter haben am vergangenen Wochenende ein Parteibüro auf der Ludwigsburger Straße mit Graffiti beschmiert. Die Unbekannten brachten mehrere Schriftzüge mit politischem Inhalt an den Scheiben des Gebäudes an, welche bereits wieder entfernt werden konnten.
Bei einer Verkehrskontrolle stellten die Polizeibeamten einen Fahrer (36 Jahre, deutsch) mit über 2 Promille fest. Der Fahrer fuhr mit seinem Pkw VW Polo auf der Arthur-Hoffmann-Straße in Leipzig.
Seit dem Frühjahr 2025 kam es im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Leipzig zu zahlreichen Sachbeschädigungen durch Graffiti mit wiederkehrenden Tags.
Bislang unbekannte Täter beschmierten mit Farbe die Fassade und mehrere Fenster der Polizeidirektion Leipzig. An der Fassadenseite zum Peterssteinweg wurden zwei Buchstaben mit schwarzer Farbe gesprüht und mit weißer Farbe das Gemäuer bespritzt.
Im Vorfeld einer Veranstaltung kam es zu einer Sachbeschädigung an einem Veranstaltungsobjekt im Leipziger Westen. Unbekannte hatten, vermutlich in der Zeit von Freitag zu Samstag, mehrere Türschlösser am Objekt mit Mörtel verklebt. Gestern Abend fand dort eine Veranstaltung statt.
Bei einer Verkehrskontrolle stellten die Beamten des Polizeireviers Leipzig-Südost bei einem Mercedesfahrer (61, deutsch) ein Alkoholwert von über 1,1 Promille fest. In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag führte eine Streife mehrere Fahrzeugkontrollen durch.
In der vergangenen Nacht skandierten fünf Jugendliche und Männer auf dem zugefrorenen See der Tränen mehrfach verfassungsfeindliche Parolen. Mehrere Zeugen beobachteten dies und riefen die Polizei.
Ein 15-Jähriger wurde am frühen Samstagmorgen durch Beamte des Reviers Leipzig-Südwest dabei gestellt, wie er mehrere Graffiti an zwei Hauswände sprühte. Der Jugendliche versuchte sich, nachdem er die Beamten gesehen hatte, noch zu verstecken, konnte aber hinter einem Auto festgestellt werden.
Unbekannte haben Samstagnacht einen Zigarettenautomat im Leipziger Stadtteil Lößnig gesprengt. Die Täter ließen einen pyrotechnischen Gegenstand im Automaten umsetzen, wodurch dieser stark beschädigt wurde. Die Beamten des Reviers Südost konnten vor Ort Spuren sichern.
In der Nacht auf Samstag sprengten Unbekannte einen Fahrkartenautomaten am S-Bahnhaltepunkt Stötteritz und verursachten dadurch einen Schaden in Höhe von circa 25.000 Euro. Kurz nach 2:00 Uhr kam es zu einer Detonation, ausgelöst durch einen unbekannten pyrotechnischen Gegenstand.
In der Medieninformation 22|26 informierte die Polizeidirektion Leipzig über eine leblose Person, welche im Bereich der Gleise verstorben war. Mittlerweile ist bekannt, dass es sich um einen 50-Jährigen Mann handelt.
In den frühen Morgenstunden sprengten gestern Unbekannte einen Fahrkartenautomaten am Bahnhof Messe. Mit welchem Mittel der Automat gesprengt wurde, wird noch untersucht. Durch die Wucht der Explosion wurde der Fahrkartenautomat komplett zerstört. Der Sachschaden beträgt circa 30.000 Euro.
In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es im Leipziger Nordwesten (Gohlis-Süd) zu einer Explosion. Wie die herbeigerufene Polizei feststellte, hatten unbekannte Täter einen manipulierten Feuerlöscher in der Nähe eines Einfamilienhauses auf bislang unbekannte Weise zur Detonation gebracht, wodurch Zaun und Hausfassade beschädigt wurden; der Sachschaden wird auf rund 2.000 Euro geschätzt, verletzt wurde niemand. Bei den Umfeldermittlungen fanden die Beamten in derselben Straße vor einem Mehrfamilienhaus einen weiteren, offenbar ebenfalls manipulierten Feuerlöscher, der aus bisher unbekannten Gründen nicht explodiert war. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren und ermittelt wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion; sie sucht Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der beiden Tatorte bemerkt haben.
Gestern Nachmittag fiel einer Streifenwagenbesatzung im Bereich der Ratzelstraße ein Pkw Audi A6 auf, welcher ohne Kennzeichen unterwegs war. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle konnten die Beamten des Reviers Leipzig-Südwest beim Fahrer (32 | serbisch) Alkoholgeruch wahrnehmen.
Gestern Abend fuhr ein 17-jähriger Jugendlicher im Leipziger Norden mit der Straßenbahn und hatte sichtbar eine Luftdruckpistole dabei. Der Tatverdächtige stieg am Wahrener Rathaus in eine Straßenbahn, die stadteinwärts fuhr.
In der Zeit von Samstagabend bis Sonntagmittag beschmierten Unbekannte die Zugangstür des Theaterhauses mit Graffiti. Sie brachten mittels roter Sprühfarbe mehrere Schriftzüge auf die Zugangstür des Theaterhauses an.
In der vergangenen Nacht endete eine Weihnachtsfeier mit der Sicherstellung des Führerscheins eines Audifahrers. Eine Streifenwagenbesatzung des Reviers Leipzig-Nord fiel kurz vor Mitternacht ein Audi A4 Avant auf, welcher durch seine inkonsistente Fahrweise auffiel.
Durch Zeugenhinweise konnten gestern Abend zwei Tatverdächtige gestellt werden, denen vorgeworfen wird, mehrere politisch motivierte Graffiti an Häuserwände gesprüht zu haben.
In der vergangenen Nacht endete die Verkehrskontrolle eines 48-Jährigen mit mehreren Anzeigen wegen Verkehrsdelikten. Der Fahrer (48, griechisch) eines VW Phaeton befuhr die Eutritzscher Straße und wurde von Beamten des Reviers Leipzig-Zentrum einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen.
Eine 35-Jährige (ukrainisch) steht unter dem Verdacht am Sonntagabend unter Alkoholeinfluss mit ihrem Fahrzeug gefahren zu sein , während ihr Kind auf dem Beifahrersitz saß.
Ein 22-Jähriger (deutsch) war am Sonntagmorgen mit zwei Farbeimern und zwei Farbrollen durch Neustadt-Neuschönefeld unterwegs und bemalte verschiedene Flächen mit Schriftzügen. Eine Streifenwagenbesatzung konnte den Mann nach einem Zeugenhinweis stellen.
Am gestrigen Nachmittag stellten Beamte des Polizeireviers Leipzig-Nord aufgrund eines aufmerksamen Zeugen einen Tatverdächtigen, der an die Rückseite eines Einkaufsmarktes mehrere Graffiti angebracht haben soll.
In der vergangenen Nacht beschädigten Unbekannte die Straßenbahnhaltestelle am Lindenauer Markt, indem sie Scheiben einwarfen, eine Werbetafel abrissen und Graffiti anbrachten.
Am Donnerstag fanden im Leipziger Zentrum zwei Versammlungen statt, bei denen es zu mehreren Zwischenfällen kam. Bei einer Demonstration gegen transfeindliche Gewalt wurde Pyrotechnik gezündet, sodass der Aufzug von der Polizei gestoppt werden musste. Eine störungsfreie Kundgebung gegen „rechte Profs" fand von 14:40 bis 15:35 Uhr mit bis zu 180 Teilnehmenden am Kurt-Masur-Platz statt; ein anschließender Aufzug entlang der Route Augustusplatz–Prager Straße–Gerichtsweg–Lene-Voigt-Park zog von etwa 17:15 bis 19:30 Uhr weiter. Am Rande dieses Aufzugs wurden mehrere frische Graffiti festgestellt und Nebeltöpfe gezündet, weshalb der Zug zwischenzeitlich gestoppt und über das Verbot von Pyrotechnik sowie die Transparent-Regeln aufgeklärt wurde; im Zuge der Ermittlungen stellte sich zudem heraus, dass eine Ordnerin durch ihr Verhalten eine Strafvereitelung begangen hatte und daraufhin von ihrer Aufgabe entbunden wurde. Bei der Kontrolle des Lautsprecherwagens der Versammlung stellte sich außerdem heraus, dass drei Insassen zur Fahndung standen und Pyrotechnik im Fahrzeug mitgeführt wurde. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen Sachbeschädigung, versuchter gefährlicher Körperverletzung durch das Abbrennen von Pyrotechnik in der Menschenmenge sowie Strafvereitelung.
Freitagnacht zeigte in der Öffentlichkeit einen verfassungswidrigen Gruß, bedrohte Polizeibeamte und leistete Widerstand. Zeugen bemerkten Freitagnacht am Neumarkt einen 26-Jährigen (deutsch), der mehrmals einen verfassungswidrigen Gruß zeigte.
In der vergangenen Nacht sprengten Unbekannte einen Fahrkartenautomaten am S-Bahn Haltepunkt Engelsdorf und verursachten dadurch erheblichen Schaden an dem Gerät. Kurz nach 2 Uhr wurde die Polizei über die Sprengung des Fahrkartenautomaten informiert.
Im genannten Zeitraum beschädigten Unbekannte zwei Stolpersteine auf der Straße "Am Hirtenhaus". Zwei bereits beschädigte Stolpersteine in den Maßen 9 x 9 cm wurden von Unbekannten bis zur Unkenntlichkeit beschädigt.
Unbekannte besprühten die Schaufensterscheiben des Wahlkreisbüros der Partei Bündnis90/Die Grünen in der Zschocherschen Straße. Im Rahmen ihrer Streifentätigkeit stellten Beamte des Polizeireviers Leipzig-Südwest das Graffito in der einer Größe von 1,50 x 0,50 Metern fest.
Gestern Nachmittag stellte ein Polizeibeamter ein Fahrzeug fest, welches mit nicht angepasster Geschwindigkeit rücksichtslos auf der Heiterblickallee fuhr.
Die Leipziger Polizei sucht nach einem 34-jährigen entwichenen Strafgefangenen. Der seit 2023 zu einer knapp achtjährigen Freiheitsstrafe Verurteilte war zur Verbüßung in einer Entziehungsanstalt (Maßregelvollzug) in der Gorbitzer Straße untergebracht und entwich dort am Freitag, den 31. Oktober 2025, zwischen 10:40 und 12:30 Uhr über einen Zaun, ehe er in Richtung Paul-Flechsig-Straße davonlief. Gegen ihn wurde ein Vollstreckungshaftbefehl erlassen; umfangreiche Suchmaßnahmen führten bislang nicht zu seinem Auffinden, möglicherweise hält er sich im Berliner Raum auf. Da eine Gefahr von ihm nicht auszuschließen ist, wendet sich die Polizei aufgrund eines staatsanwaltschaftlichen Beschlusses mit einer Öffentlichkeitsfahndung an die Bevölkerung und bittet bei einer Sichtung um sofortige Verständigung der Polizei.
Am Montagabend beschlagnahmten Polizeibeamte auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Leipzig einen unerlaubten Glückspielautomat in einem Leipziger Lokal.
In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag haben rund 15 Personen im Leipziger Stadtteil Schleußig randaliert, Scheiben von Geschäften und Institutionen beschädigt, Graffiti gesprüht und ein Elektrofahrzeug in Brand gesetzt; anhand hinterlassener Schriftzüge und eines Bekennerschreibens werden die Tatverdächtigen der linksextremen Szene zugeordnet. Gegen 23:10 Uhr gingen mehrere Notrufe zu der randalierenden Gruppe ein, die über die Könneritzstraße zog, pyrotechnische Erzeugnisse zündete, Scheiben mehrerer Häuser beschädigte und politische Graffiti sprühte; durch die Pyrotechnik gerieten unter anderem Mülleimer und Baustellenabsicherungen sowie ein Hyundai Ioniq 6 in Brand, der dabei stark beschädigt wurde. Die Höhe der Sachschäden steht noch nicht fest. Trotz eines schnellen Einsatzes von Polizei und Bereitschaftspolizei hatte sich die Gruppe bereits vor deren Eintreffen zerstreut, eine sofortige Tatortbereichsfahndung blieb erfolglos. Die angebrachten Schriftzüge deuten auf einen Zusammenhang mit den Hausbesetzungen der vorangegangenen Woche in Leipzig hin; das Dezernat Staatsschutz ermittelt wegen schweren Landfriedensbruchs und sucht Zeugen, unter anderem über ein Online-Hinweisportal.
Zwei Personen (26, männlich und 19, weiblich, beide deutsch) konnten gestern durch Kollegen der sächsischen Bereitschaftspolizei gestellt werden. Zuvor hatten die Beschuldigten mehrere Graffiti mit politischem Bezug zum morgigen Opernball in der Innenstadt angebracht.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zerkratzten unbekannte Täter insgesamt zwölf Fahrzeuge mit einem unbekannten Gegenstand. An elf Fahrzeugen befanden sich jeweils ein Kratzer auf der Motorhaube oder der Kofferraumklappe.
Unbekannte Täter haben die Glasscheibe eines Geschwindigkeitsmessgeräts mit schwarzer Farbe beschmutzt. Das mobile Messgerät ist dadurch nicht mehr einsatzbereit. Der Sachschaden wurde vor Ort mit circa 300 Euro beziffert.
Eine Kontrolle der Gemeinsamen Einsatzgruppe Bahnhof-Zentrum endete für eine 42-Jährige (deutsch) im Gefängnis. Bei einer verdachtsunabhängigen Kontrolle fand man bei der Frau Betäubungsmittel in nicht geringer Menge, sowie Verpackungsmaterial und eine Feinwaage.
In der vergangenen Nacht konnten Polizeibeamte einen 24-Jährigen stellen, nachdem dieser mutmaßlich das Polizeigebäude in der Weißenfelser Straße in Leipzig-Plagwitz beschmiert und beschädigt hatte. Gegen 0:30 Uhr wurde die Polizei darauf aufmerksam, dass zwei Personen Graffiti an der Außenstelle des Polizeireviers Leipzig-Südwest anbrachten; die eingesetzten Beamten stellten graue und braune Farbe auf einer Fläche von etwa 20 mal 5 Metern sowie mehrere Einschläge in Fensterscheiben fest. Bei der Tatortbereichsfahndung fielen an der Kreuzung Könneritzstraße/Industriestraße zwei Radfahrer auf, von denen einer sofort floh; der andere wurde kontrolliert, wobei sich ein Tatverdacht gegen ihn ergab – er war zudem bereits wegen politisch motivierter Straftaten polizeibekannt. Ein Fährtenhund kam zum Einsatz, auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde sein Mobiltelefon beschlagnahmt. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen Sachbeschädigung, da eine politische Motivation für die Tat wahrscheinlich ist.
Die Polizei beendete am Sonntag in den Nachmittagsstunden einen Einsatz wegen des Verdachts einer Hausbesetzung und ermittelt nun gegen zwei Personen. Gestern Mittag wurde durch soziale Netzwerke bekannt, dass mehrere Personen ein leerstehendes Gebäude besetzt halten und zur Teilnahme aufriefen.
Polizeiticker Leipzig — Gesamtbild
Karte mit 90 Polizeimeldungen aus Leipzig aus den letzten zwölf Monaten. Die Karte oben lässt sich nach Kategorie und Zeitraum filtern. Kartengrundlage: OpenStreetMap, Darstellung: TICKERKARTE.