Immobilienbetrug in München: Siebenstellige Überweisung auf falsches Konto
Freitag, 14. August 2026 · 10:00 Uhr
Betrug · Kommunikationsweg · Standortgenauigkeit: Stadt
Am 14. August 2026 überwies eine 60-jährige Frau in München einen siebenstelligen Betrag für den Kauf einer Wohnung auf ein Konto, das ihr per E-Mail als Zahlungsziel genannt worden war. Monate zuvor war der Kauf notariell beurkundet worden. Später stellte sich heraus, dass das E-Mail-Postfach des Immobilienmaklers kompromittiert war und die Zahlungsaufforderung durch eine manipulierte Nachricht mit veränderter Bankverbindung ersetzt wurde. Der Betrag ging auf ein nicht für den Immobilienkauf vorgesehenes Konto. Die Polizei konnte große Teile des Geldes sichern; mehrere hunderttausend Euro wurden zurückgeführt, weitere Beträge im europäischen Ausland gesichert. Die Ermittlungen wegen Betrugs, Fälschung beweiserheblicher Daten, Ausspähens von Daten und Datenveränderung dauern an.
Quelle: Polizeipräsidium München — Originalmeldung ansehen
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