Falscher Polizist erbeutet bei Schockanruf hohen Bargeldbetrag

Montag, 21. Oktober 2024 · 13:00 Uhr

Betrug · Ramersdorf, Seebauerstraße · Standortgenauigkeit: Straße

Am Montag, 21. Oktober 2024, gegen 15:00 Uhr, erhielt ein über 80 Jahre alter Münchner einen Anruf seiner angeblichen Tochter, die weinend behauptete, einen tödlichen Unfall verursacht zu haben. Danach meldete sich ein angeblicher Polizist und verlangte einen fünfstelligen Betrag, um eine Haftstrafe abzuwenden. Der Mann übergab dem unbekannten Täter einen höheren Geldbetrag an seiner Wohnanschrift; der Täter entfernte sich in unbekannte Richtung. Am Abend bemerkte der Senior nach einem Anruf seiner echten Tochter den Betrug und alarmierte die Polizei. Das Kommissariat 61 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die im Bereich der Seebauerstraße, Emdenstraße, Hofangerstraße und Heidenreichstraße in Ramersdorf verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben. Der Täter wird als 30 bis 35 Jahre alt, 170 bis 175 cm groß, ungepflegt, mit Hut und gebrochenem Deutsch beschrieben.

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Quelle: Polizeipräsidium München — Originalmeldung ansehen
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Weitere Meldungen aus München
Montag, 5. Oktober 2026
03:10
Ramersdorf · Innsbrucker Ring
Am Montagmorgen gegen 5:10 Uhr betrat ein maskierter Unbekannter eine Tankstelle am Innsbrucker Ring und forderte unter Vorhalt eines Messers Bargeld von einem 46-jährigen Angestellten. Der Mitarbeiter übergab einen kleinen Geldbetrag; der Täter flüchtete unerkannt. Der 46-Jährige blieb unverletzt. Trotz Fahndung wurde der etwa 25-jährige, 1,60 Meter große Mann mit dunklen lockigen Haaren, Dreitagebart und dunkler Kleidung nicht gefasst; er trug ein blaues Tuch vor dem Gesicht und sprach Deutsch. Zeugen werden gebeten, sich zu melden.
Donnerstag, 24. September 2026
13:30
Ramersdorf · Hechtseestraße
Gegen 15:30 Uhr befuhr eine 31-Jährige mit einem BMW den Innsbrucker Ring in Richtung Kirchseeoner Straße und überfuhr an der Kreuzung das Rotlicht. Dabei stieß sie mit einer 63-jährigen Radfahrerin zusammen, die auf der Kirchseeoner Straße in Richtung Hechtseestraße unterwegs war. Die Radfahrerin erlitt leichte Verletzungen und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die Autofahrerin entfernte sich zunächst unerlaubt, meldete sich jedoch etwa zwei Stunden später bei der Polizei. Gegen sie wird nun wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und fahrlässiger Körperverletzung ermittelt. Nach Zahlung einer Sicherheitsleistung im niedrigen vierstelligen Bereich wurde sie entlassen. Die Verkehrspolizei München übernimmt die weiteren Ermittlungen.
Montag, 14. September 2026
00:30
Ramersdorf · Balanstraße
In der Balanstraße fiel einer zivilen Polizeistreife am Montag gegen 02:30 Uhr ein Mann (46) und eine Frau (44) auf, die abwechselnd einen E-Scooter fuhren. Bei der Kontrolle konnten beide keinen Eigentumsnachweis vorlegen, und es gab Hinweise auf Betäubungsmittelkonsum. Die beiden in München wohnenden Personen wurden festgenommen, nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen aber wieder entlassen. Der E-Scooter wurde sichergestellt. Gegen sie wird wegen Diebstahls und Fahrens unter Drogeneinfluss ermittelt; das Kommissariat 54 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.
Mittwoch, 2. September 2026
17:10
Ramersdorf
Am Mittwoch gegen 19:10 Uhr bemerkten zwei Anwohner (37, 60) Hilfeschreie und Rauchgeruch aus dem Keller eines Mehrfamilienhauses in Ramersdorf. Sie drangen in das versperrte Kellerabteil ein, in dem Flammen brannten und ein Mann um Hilfe rief, und begannen mit einem Wasserschlauch zu löschen. Die Feuerwehr rettete einen 35-Jährigen, der wegen eines Inhalationstraumas ins Krankenhaus kam. Die übrigen Anwohner konnten in ihren Wohnungen bleiben. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Wegen Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung wird gegen den 35-Jährigen ermittelt; am Donnerstag entscheidet ein Richter über einen Haft- oder Unterbringungsbefehl.
Samstag, 8. August 2026
22:05
Ramersdorf · Karl-Preis-Platz
Kurz nach Mitternacht alarmierten Fahrgäste die Polizei, weil ein Mann in einer U-Bahn der Linie U2 in Richtung Messestadt Ost Fahrgäste anschrie, mit einem Messer herumfuchtelte und gegen eine Fensterscheibe stach. Die U-Bahnfahrerin verständigte die Polizei; der 47-Jährige ohne festen Wohnsitz konnte am U-Bahnhof Karl-Preis-Platz widerstandslos festgenommen werden. Das Messer wurde sichergestellt, verletzt wurde niemand. An einem Fenster entstand ein Schaden von mehreren hundert Euro. Der Mann wurde wegen psychischer Auffälligkeiten in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.