38-Jähriger bedroht Polizisten mit Schreckschusswaffe und leistet Widerstand
Samstag, 19. September 2026 · 00:00 Uhr
Gewalt · Spandau, Grenadierstraße · Standortgenauigkeit: Straße
In der Nacht zum Samstag wurden Einsatzkräfte des Abschnitts 22 zu randalierenden Personen nach Spandau gerufen. In einem Mehrfamilienhaus an der Grenadierstraße trafen sie gegen 2 Uhr auf drei Männer im Hausflur. Ein 38-Jähriger richtete sofort eine Schusswaffe auf die Beamten. Unter Vorhalt ihrer Dienstwaffen forderten sie ihn auf, die Waffe abzulegen; er kam der Forderung nach. Anschließend brachten sie alle drei zu Boden und legten ihnen Handfesseln an, wobei der 38-Jährige erheblichen Widerstand leistete. Die Waffe stellte sich als durchgeladene Schreckschusswaffe heraus und wurde beschlagnahmt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwältin wurde der Tatverdächtige zur Blutentnahme und Identitätsfeststellung in Gewahrsam genommen und seine Wohnung im selben Haus durchsucht. Dabei fanden die Beamten eine weitere Schreckschusswaffe, eine Armbrust mit Aufsatzvisier, diverse Munition, einen Dolch und eine Axt mit Dornen am Griff. Alle Gegenstände wurden sichergestellt. Der Mann pustete etwa 2,8 Promille und wurde nach den Maßnahmen entlassen. Die beiden anderen Männer (35 und 60) waren bereits im Hausflur entlassen worden. Die Ermittlungen wegen Bedrohung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstößen gegen das Waffengesetz dauern an. Die Polizisten blieben unverletzt.
Quelle: Polizei Berlin — Originalmeldung ansehen
Diese Meldung wurde automatisiert strukturiert und anschließend geografisch zugeordnet. Fehler melden: [email protected]