Polizeimeldungen Hörde
10 veröffentlichte Vorfälle in den vergangenen 90 Tagen
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Gezeigt werden ausschließlich von der Polizei veröffentlichte Meldungen mit Ortsbezug Hörde — keine vollständige Kriminalitätsstatistik und keine Bewertung des Stadtteils. Mehr oder weniger Meldungen können schlicht die Arbeitsweise der Pressestelle widerspiegeln. Details in der Methodik.
Aktuelle Meldungen aus Hörde
RSS-FeedUnter dem Fokus Jugendschutz waren Polizei und Gewerbeaufsicht am Freitagabend (16. Oktober 2026) in Dortmund-Hörde und am Phoenix-See im Einsatz.
Sie kontrollierten 69 Personen (57 Minderjährige) und 24 Fahrzeuge, sprachen zwölf Platzverweise aus und beanstandeten einen Kiosk wegen des Einzelverkaufs von Zigaretten. Gegen 19 Uhr beobachteten Zivilbeamte auf einem Geh- und Radweg nahe der Meinbergstraße vier Jugendliche, die ohne Licht und mit überhöhter Geschwindigkeit auf E-Scootern fuhren und beim Erkennen der Kontrolle flohen. Der 15-jährige Anführer fuhr frontal auf eine 34-jährige Mutter zu, die mit ihren Kindern (3 Jahre und 7 Monate) unterwegs war.
Nur weil die Mutter ihr dreijähriges Kind auf dem Laufrad ruckartig zurückzog, wurde ein Zusammenstoß verhindert. Ein Polizist stoppte den Jugendlichen; an seinem E-Scooter waren falsche Versicherungskennzeichen angebracht, und er hatte das Fahrzeug auf bis zu 40 km/h manipuliert. Das Fahrzeug wurde sichergestellt, und gegen ihn sowie den Fahrzeughalter wurden Strafverfahren unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz eingeleitet. Die drei weiteren Jugendlichen entkamen unerkannt; Zeugen werden gebeten, sich zu melden.
Am 16.12.2024 gegen 15:20 Uhr sollen zwei unbekannte Männer ein Mobiltelefon aus der Vorführhaltung in einem Vodafone-Shop an der Hermannstraße in Dortmund-Hörde gestohlen haben.
Eine Mitarbeiterin filmte die Tat. Die Polizei fahndet nun per Öffentlichkeitsfahndung nach den Männern und bittet um Hinweise.
Am Donnerstagmittag gegen 13:20 Uhr wurde eine 88-jährige Dortmunderin in einem Mehrfamilienhaus an der Goystraße ausgeraubt.
Ein unbekannter Mann folgte ihr in den Hausflur, bot ihr Armbänder zum Kauf an, und als sie ablehnte, schubste er sie leicht und riss ihr ein goldenes Armband vom rechten Handgelenk. Ein zweiter Mann hielt sich an der Haustür auf. Beide flüchteten unerkannt; die Seniorin erlitt leichte Verletzungen. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntagabend gegen 21 Uhr bemerkte eine Zeugin in Hörde einen Mann auf dem Hinterhof eines leerstehenden Einfamilienhauses an der Graudenzer Straße, der offenbar versuchte, ins Gebäude einzudringen.
Sie rief den Notruf; die Polizei traf wenige Minuten später ein und nahm den 44-Jährigen noch vor Ort widerstandslos fest. Der Dortmunder gab zu, in das Haus einbrechen zu wollen. Ersten Ermittlungen zufolge könnte er für zwei frühere Einbruchsversuche verantwortlich sein; die Untersuchungen dauern an.
Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen besonders schweren Falls des Diebstahls ein. Weil keine Untersuchungshaftgründe vorlagen, wurde der Mann nach einer Nacht im Polizeigewahrsam entlassen.
Am Montagabend (21.09.2026) wurde ein 45-jähriger Dortmunder gegen 19 Uhr in Hörde ausgeraubt.
Er war auf einer Brücke zur Emscherpromenade mit seinem E-Scooter unterwegs, als ihm zwei Männer den Weg versperrten. Einer zerrte an seinem Rucksack, der andere bedrohte ihn mit einem spitzen Gegenstand, vermutlich einem Messer. Die Täter nahmen 200 Euro aus dem Rucksack und flüchteten zu Fuß Richtung Seekante. Die Polizei sucht Zeugen.
Bereits am 12. Juli 2025 stahl ein Unbekannter in einem Lebensmittelgeschäft am Fred-Ape-Weg in Dortmund-Hörde die Geldbörse einer 83-jährigen Frau.
Mit einer erbeuteten Karte hob er anschließend Bargeld vom Konto der Seniorin ab. Die Polizei fahndet nun mit richterlichem Beschluss und Fotos nach dem Mann und bittet um Hinweise zu Identität oder Aufenthaltsort.
Am Dienstagabend kontrollierten Polizisten gegen 22:30 Uhr auf einem Parkplatz an der Straße Auf'm Brautschatz in Dortmund-Hörde einen blauen VW Golf.
Der 34-jährige Fahrer aus Dortmund war wegen ähnlicher Delikte bereits bekannt und wurde gezielt überprüft. Nach der Kontrolle untersagten die Beamten ihm die Weiterfahrt, brachten ihn zur Polizeiwache und ließen eine Blutprobe entnehmen; auch die Kennzeichen stellten sie sicher. Mangels Untersuchungshaftgründen wurde er nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren ein, unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Fahrens unter Drogeneinfluss sowie Verstößen gegen Pflichtversicherungs- und Kraftfahrzeugsteuergesetz; die Fahrerlaubnisbehörde wurde informiert.
Am Morgen des 22. August wurde ein 49-jähriger Mann tot in seiner Wohnung im Dortmunder Stadtteil Hörde aufgefunden.
Erste Ermittlungen ergaben Anhaltspunkte für ein Tötungsdelikt. Der Tatverdacht richtet sich gegen den 15 Jahre alten Sohn des Verstorbenen, der vorläufig festgenommen wurde.
Am Donnerstagabend gegen 19:15 Uhr meldeten Zeugen drei Jugendliche, die an der Emscherpromenade nahe der Ruine Viadukt mit E-Scootern ohne Kennzeichen Fußwege befuhren und Passanten anpöbelten.
Einsatzkräfte maßen Geschwindigkeiten von 40 bis 45 km/h. Trotz Anhaltesignalen und Lautsprecherdurchsagen setzten die Fahrer ihre Fahrt fort, teils mit gefährlichen Situationen für Fußgänger und Radfahrer; verletzt wurde niemand. Am Viadukt trennten sie sich, die Beamten verfolgten einen.
Ein Fußgänger stellte sich dem Fahrer in den Weg, der 13-Jährige stürzte und zog sich leichte Verletzungen zu. Der E-Scooter war nicht zugelassen und stammte von seiner Mutter; er wurde sichergestellt, die Ermittlungen zu möglichen technischen Veränderungen dauern an. Der Minderjährige wurde an Angehörige übergeben, gegen die Erziehungsberechtigte läuft ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Die Polizei warnt, dass getunte E-Scooter Geschwindigkeiten über 40 km/h erreichen und im öffentlichen Straßenverkehr unzulässig sind; sie kündigt weitere Kontrollen an.
In der Nacht zu Donnerstag gegen 00:35 Uhr wurde die Besatzung eines Rettungswagens zu einem Patienten mit Schnittwunde am Unterarm in die Straße Am Bruchheck gerufen.
Der 39-jährige Mann griff während der Behandlung die Rettungskräfte an und schlug einer Person gegen den Kopf. Die Polizei zog den Mann aus dem Fahrzeug und fixierte ihn; dabei leistete er erheblichen Widerstand und biss einem Beamten in die Hand. Der Beamte erlitt dank Handschuhen nur eine leichte Verletzung, ein Kollege zog sich eine Schürfwunde zu.
Beide blieben dienstfähig. Der Mann wurde zunächst in Gewahrsam genommen, aber wegen notwendiger medizinischer Versorgung nach polizeiärztlicher Bescheinigung ins Krankenhaus gebracht und nach Abschluss der Maßnahmen entlassen. Ihn erwarten mehrere Strafverfahren, unter anderem wegen tätlichen Angriffs und Widerstands.