Polizeimeldungen Altstadt
20 veröffentlichte Vorfälle in den vergangenen 90 Tagen
Was zeigt diese Seite? ⓘ
Gezeigt werden ausschließlich von der Polizei veröffentlichte Meldungen mit Ortsbezug Altstadt — keine vollständige Kriminalitätsstatistik und keine Bewertung des Stadtteils. Mehr oder weniger Meldungen können schlicht die Arbeitsweise der Pressestelle widerspiegeln. Details in der Methodik.
Aktuelle Meldungen aus Altstadt
RSS-FeedAm Montagvormittag gegen 11:25 Uhr kollidierte eine Radfahrerin (66) in der Münchner Altstadt mit einer Fußgängerin (14).
Die 66-Jährige fuhr auf der Straße Im Tal in Richtung Isartor, als das Mädchen die Fahrbahn in nördliche Richtung überquerte. Trotz Bremsung konnte sie den Zusammenstoß nicht verhindern und stürzte über den Lenker. Die Frau erlitt schwere Verletzungen, die Jugendliche leichte; beide kamen ins Krankenhaus.
Die Radfahrerin trug einen Helm. Während der Unfallaufnahme war die Straße gesperrt, die Verkehrspolizei ermittelt.
Am Donnerstag, 15.10.2026, gegen 17:25 Uhr, fuhr ein Trambahnfahrer der MVG mit der Linie 16 in Richtung Romanplatz und näherte sich der Haltestelle Karlsplatz/Stachus.
Zu dieser Zeit stand ein 42-Jähriger aus dem Landkreis Rosenheim auf den Gleisen. Der Fahrer leitete sofort eine Bremsung ein, und ein Mitarbeiter des Kommunalen Außendienstes in der Nähe zog den Mann von den Gleisen, bevor die Bahn ihn trotz Bremsung erfasst hätte. Der 42-Jährige blieb unverletzt.
Ob durch das Bremsen Fahrgäste verletzt wurden, wird noch geprüft. Die Verkehrspolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Schienenverkehr und sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall in der Sonnenstraße geben können oder geschädigt wurden.
Am Donnerstag, 15.10.2026, gegen 15:10 Uhr, hielt sich eine 37-jährige Frau mit ihrer zweijährigen Tochter auf einem Kinderspielplatz an der Herzog-Wilhelm-Straße auf.
Ein unbekannter Mann setzte sich auf eine Parkbank, legte eine Jacke über seinen Schoß und führte sexuelle Handlungen an sich aus, wobei er Blickkontakt zu der Frau suchte. Auch nach einem Platzwechsel hörte er nicht auf; die Frau entfernte sich und rief den Polizeinotruf. Eine sofort entsandte Streife nahm den Tatverdächtigen noch vor Ort fest.
Es handelt sich um einen 70-Jährigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Gegen ihn wird wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern ohne Körperkontakt und exhibitionistischer Handlung ermittelt; er wurde in die Haftanstalt des Polizeipräsidiums München gebracht und soll heute einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.
Am Donnerstag gegen 13:30 Uhr meldete ein Anrufer über den Notruf 110, dass auf Parkbänken an der Neuhauser Straße Ecke Kapellenstraße ein Mann mit einer Waffe hantiere.
Da eine Gefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden zahlreiche Streifen zur Einsatzörtlichkeit geschickt. Nur wenige Minuten später nahmen zivile Einsatzkräfte die Person vorläufig fest. Der 38-Jährige ohne festen Wohnsitz wurde anschließend zu einer Polizeiinspektion gebracht; die Waffe stellte sich als Spielzeugwaffe heraus.
Er wurde wegen des Führens einer Anscheinswaffe nach dem Waffengesetz angezeigt und nach Abschluss aller Maßnahmen entlassen. Das Kommissariat 24 führt die weiteren Ermittlungen.
Am Dienstagnachmittag kam es in einem Restaurant am Karlsplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern (26 und 63).
Der Ältere zückte ein Taschenmesser und bedrohte den Jüngeren. Als Polizisten eintrafen, hielt der 63-Jährige das Messer zunächst weiter in der Hand; erst nachdem ein Beamter die Schusswaffe zog, warf er es in einen Eimer. Da er weiter aggressiv blieb, setzten die Beamten Pfefferspray ein und nahmen ihn fest.
Der 63-Jährige wurde leicht verletzt und nach ambulanter Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen, der 26-Jährige blieb unverletzt. Das Restaurant war während des Einsatzes gesperrt, die Ermittlungen führt das Kommissariat 24.
Am Dienstag, 29.09.2026, gegen 14:15 Uhr stürzte eine 73-jährige Frau am Bahnsteig der U-Bahnstation Odeonsplatz aus bislang ungeklärter Ursache rückwärts in den Gleisbereich und wurde schwer verletzt.
Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo sie am Donnerstag, 01.10.2026, ihren Verletzungen erlag. Die Münchner Verkehrspolizei führt die Ermittlungen zu dem Vorfall fort.
Am Dienstag, 29.09.2026, gegen 14:15 Uhr, stolperte eine Fußgängerin (73) auf dem Bahnsteig der U-Bahnstation Odeonsplatz rückwärts und fiel in den Gleisbereich.
Zu diesem Zeitpunkt fuhr keine U-Bahn ein. Die Frau wurde bei dem Sturz schwer verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Der U-Bahn-Verkehr wurde nicht beeinträchtigt.
Am Dienstag, 22.09.2026, gegen 19:00 Uhr, erhielt eine über 70-jährige Münchnerin einen Anruf von einem Mann, der sich als Kriminalbeamter ausgab.
Er behauptete, ihre Tochter habe in Österreich einen schweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang verursacht und Unfallflucht begangen. Eine weitere Person gab sich am Telefon als die Tochter aus und forderte eine Kaution von 120.000 Euro. Die Frau wurde zum Amtsgericht München beordert und übergab dort Wertgegenstände im hohen fünfstelligen Bereich an einen unbekannten Mann.
Unmittelbar danach bemerkte sie den Betrug und alarmierte die Polizei. Eine Fahndung verlief ohne neue Erkenntnisse. Der Abholer wird als etwa 30 Jahre alt, ca. 180 cm groß und schlank beschrieben; er trug dunkle Jeans und ein blaues Shirt. Das Kommissariat 61 hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise aus dem Bereich Pacellistraße, Lenbachplatz, Promenadeplatz, Marienplatz und Maxburgstraße.
Am Donnerstagabend gegen 18:45 Uhr gab sich ein Unbekannter an der Wohnungstür einer über 70-jährigen Frau in der Altstadt als neuer Nachbar aus.
Er verschaffte sich so Zutritt zur Wohnung und überredete die Frau, ihm Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro auszuhändigen, den er angeblich sofort zurückgeben wollte. Nachdem er die Wohnung verlassen hatte, kehrte er nicht zurück; die Frau alarmierte etwa eine Stunde später die Polizei. Der Täter ist etwa 40 Jahre alt, 180 cm groß und hat dichtes Haar. Das Kommissariat 61 ermittelt und bittet um Hinweise aus dem Bereich Blumenstraße, Oberanger, Rosental, Unterer Anger und Prälat-Zistel-Straße.
Gegen 4.20 Uhr war am Dienstagmorgen ein uniformierter Streifenwagen auf dem Karlsplatz in Richtung Sendlinger Tor unterwegs.
An der Kreuzung Bayerstraße/Sonnenstraße wollte er geradeaus weiterfahren, während eine 56-jährige Frau mit ihrem VW von der Sonnenstraße nach links in die Bayerstraße abbiegen wollte. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Streifenwagen bei Rotlicht, aber mit eingeschaltetem Blaulicht, in den Kreuzungsbereich ein, woraufhin beide Fahrzeuge zusammenstießen. Die Fahrerin des Polizeifahrzeugs erlitt leichte Verletzungen und wurde ambulant versorgt; ihr Beifahrer und die 56-Jährige blieben unverletzt.
An beiden Autos entstand erheblicher Sachschaden von mehreren zehntausend Euro. Das Polizeiauto war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Münchner Verkehrspolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Seit mehreren Monaten wurde ein über 80-jähriger Mann aus dem Landkreis Ebersberg immer wieder von einer unbekannten Frau angerufen, die sich als Richterin ausgab.
Sie behauptete, gegen Zahlung von Verfahrenskosten Forderungen abweisen zu können, woraufhin der Mann mehrfach mehrere tausend Euro überwies. Am Montag, 07.09.2026, wollte er in einer Bankfiliale in der Altstadt erneut eine Überweisung tätigen; ein Bankmitarbeiter erkannte den Betrug und alarmierte die Polizei. Das Kommissariat 61 ermittelt.
Am Sonntag gegen 02:40 Uhr hielt sich ein 32-Jähriger mit mehreren Bekannten in der Sonnenstraße am Stachus auf, als ihn unvermittelt ein 43-Jähriger zu Boden drückte.
Eine 39-Jährige nahm daraufhin Bargeld in Höhe eines kleinen dreistelligen Betrags aus seiner Hosentasche. Der 32-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Schnell eintreffende Streifen konnten alle Beteiligten vor Ort sichern; die beiden mutmaßlichen Täter wurden vorläufig festgenommen und in die Haftanstalt überstellt.
Das geraubte Geld wurde bei dem 43-Jährigen gefunden. Die weiteren Ermittlungen führt das Kommissariat 21.
Am Freitag gegen 17:00 Uhr randalierten eine 16-Jährige und eine 19-Jährige vor einem Hotel in der Altstadt.
Als Mitarbeiter sie des Platzes verweisen wollten, verletzten sie eine Hotelmitarbeiterin leicht. Gegenüber der eintreffenden Polizeistreife verhielten sich die jungen Frauen aggressiv; die stark alkoholisierte 19-Jährige stürzte, wurde zunächst medizinisch versorgt und später in ein psychiatrisches Krankenhaus überstellt. Die 16-Jährige störte die Hilfeleistung und wurde ebenso gefesselt wie die 19-Jährige, die nach den Beamten trat.
Ein unbeteiligter 48-Jähriger, der dazukam, widersetzte sich einem Platzverweis und wurde ebenfalls fixiert. Die 16-Jährige wurde ihren Erziehungsberechtigten übergeben, der 48-Jährige nach den Maßnahmen entlassen. Ermittelt wird gegen die jungen Frauen wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs und Widerstands sowie gegen den 48-Jährigen wegen Widerstands.
In der Nacht zu Mittwoch, am 02.09.2026 gegen 01:55 Uhr, geriet ein 29-Jähriger in der Münchner Altstadt zwischen Ledererstraße und Burgstraße in eine Auseinandersetzung eines Paares.
Als er schlichten wollte, fügte ihm der Mann mit einem spitzen Gegenstand schwere Verletzungen am Oberkörper zu. Das Paar flüchtete, der Verletzte alarmierte selbst den Notruf. Eine Polizeistreife leistete Erste Hilfe, bis der Rettungswagen ihn in ein Krankenhaus brachte, wo er notoperiert wurde; Lebensgefahr besteht nicht mehr.
Eine Fahndung blieb erfolglos, die Kriminalpolizei ermittelt wegen versuchten Tötungsdelikts und bittet um Hinweise aus dem Bereich Burgstraße, Marienplatz, Tal und Maximilianstraße. Der Täter wird als etwa 35 Jahre alt, mit nackenlangen Haaren und Dreitagebart beschrieben; er sprach Albanisch. Die Begleiterin wurde nicht näher beschrieben.
Am Dienstag gegen 15:45 Uhr beobachtete ein Zeuge in der Münchner Altstadt zwei Männer, die einen mit einem Schloss gesicherten E-Scooter entwendeten.
Die Täter brachen eine morsche Holzplatte auf, um den Roller loszubekommen; einer fuhr damit davon, der andere flüchtete zu Fuß. Zivile Einsatzkräfte konnten kurz darauf einen 39-Jährigen und einen 38-Jährigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland festnehmen. Bei dem 38-Jährigen, der den E-Scooter gefahren hatte, wurde eine deutliche Alkoholisierung festgestellt und eine Blutprobe entnommen.
Für den Roller bestand kein gültiger Versicherungsschutz, weshalb gegen ihn auch wegen Trunkenheit im Verkehr und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt wird. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden beide wieder entlassen.
Am frühen Sonntagmorgen ging bei der Polizei die Meldung ein, dass ein Mann am Sendlinger-Tor-Platz mehrere Passanten mit einem Messer bedrohte und Stichbewegungen in ihre Richtung machte.
Mehrere Streifen trafen den 48-Jährigen an und forderten ihn mit gezogener Waffe auf, sich auf den Boden zu legen. Anschließend nahmen sie ihn fest; ein Messer fanden sie nicht. Der Mann wurde wegen Bedrohung angezeigt, musste eine Sicherheitsleistung im dreistelligen Bereich zahlen und blieb bis zum Morgen in Gewahrsam.
Vier unbekannte Männer drangen in der Nacht vom 13. auf den 14. August zwischen 02:00 und 03:20 Uhr in die Frauenkirche in der Münchner Altstadt ein.
Sie gelangten über ein Baugerüst und ein gewaltsam geöffnetes Fenster in nicht öffentliche Bereiche. Im Südturm beschädigten sie den Aufzug, der jetzt ausfällt. Anschließend flohen sie unerkannt.
Ein Mitarbeiter entdeckte die Tat später auf Videoaufzeichnungen. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen, die im Bereich Frauenplatz und Altstadt Verdächtiges beobachtet haben.
Am Samstag gegen 4:30 Uhr beleidigte ein 28-Jähriger am Sendlinger-Tor-Platz eine Personengruppe wegen ihrer vermeintlichen sexuellen Orientierung.
Ein 35-Jähriger, der schlichten wollte, wurde ebenfalls beleidigt und mit einer Glasflasche bedroht. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen vorläufig fest und zeigte ihn unter anderem wegen Volksverhetzung und Bedrohung an. Er blieb in Sicherheitsgewahrsam; die Ermittlungen führt das Kriminalfachdezernat 4.
Am Samstag gegen 3:40 Uhr befuhr ein 26-Jähriger mit einem VW die Josef-Spital-Straße entgegen der Einbahnrichtung.
Eine Streife kontrollierte ihn, bemerkte Alkoholgeruch; ein Atemtest war positiv. Als eine Blutentnahme angeordnet wurde, griff der Mann die Beamten an, schlug mit dem Kopf und trat. Mehrere Streifen brachten ihn unter Kontrolle, fixierten ihn und entnahmen Blut.
Anschließend kam er in Sicherheitsgewahrsam. Verletzt wurde niemand. Angezeigt wurde er unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr und tätlichen Angriffs; die Verkehrspolizei ermittelt.
Zwischen Sonntagabend und Montagmittag entwendeten Unbekannte vor einem Museum in der Hotterstraße zwei Bronzeabgüsse von Maschinenpistolen der Modelle MP5K und MAC-10.
Der Schaden liegt im niedrigen fünfstelligen Bereich. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen. Die Münchner Polizei warnt ausdrücklich vor dem Ankauf der entwendeten Gegenstände.